60er TV

Das Rateteam bestand aus:

 

  • Hans Sachs, Oberstaatsanwalt in Nürnberg
  • Annette von Aretin, TV-Ansagerin und Leiterin des BR-Besetzungsbüros
  • Guido Baumann, Unterhaltungschef des Schweizer Fernsehens
  • Marianne Koch, Schauspielerin, häufig im Wechsel mit
  • Anneliese Fleyenschmidt, Fernsehansagerin und -moderatorin.

 

Seit 1955 kam vom Bayerischen Rundfunk die Quiz-Sendung

 

Was bin ich ,

 

ein "heiteres Beruferaten" mit Robert Lembke.

 

Die Vorlage dazu stammte aus den USA: "What’s my line" des US-Senders CBS.

 

Dort hat das Fernsehen ja schon eine längere Entwicklung hinter sich, weshalb so manches Format fürs deutsche Fernsehen übernommen wurde.

 

Die Sendung lief zunächst von 1955 bis 1958 und wurde erst als Neuauflage zum Dauerbrenner: von 1961 bis 1989 (!).

 

das aktuelle sportstudio

 

ist eine wöchentliche Sportsendung des ZDF am Samstagabend. Sie wurde erstmals am 14. August 1963 ausgestrahlt.

 

Großteil des Programms nahm stets der Fußball ein: Bundesligaspiele live kommentiert und mit Endlos-Geräuschschleifen unterlegt.

 

Moderatoren der ersten Stunde: Wim Thoelke, Harry Valérien, Dieter Kürten, Rainer Günzler, Helmuth Bendt und Heribert Meisel

 

Ein Markenzeichen der Sendung ist die Torwand, die seit 1964 im Einsatz ist.

 

Die – immer noch aktuelle – Titelmusik „Up to date“ wurde der Max Greger - Big Band eingespielt. Ursprünglich begann die Sendung immer mit einer Bahnhofsuhr, (um die Aktualität zu unterstreichen), dann folgte eine von Hand gedrehte Litfaßsäule, auf der die Themen der Sendung plakatiert waren. Die Sendung fand immer vor Live-Publikum statt.

 

Hotel Victoria

 

war eine Fernsehshow des WDR bzw. der ARD von (Erstsendung: 12.03.) 1961 bis (letze Show: 24.08.)1968. Dauer: zwischen 60 und 90 Minuten.

 

Durch die Sendung führte Vico Torriani in der Rolle eines Hotel-Direktors. Die Show wurde im Stil von Musikfilmen produziert. Gedreht wurde in schwarz-weiß auf 35-mm-Film in den Studios der Bavaria Film.

 

Der Name „Hotel Victoria“ war fiktiv und wechselte in jeder Show Thema und Ort (Skihotel, Schlosshotel, Sanatorium, etc.) mit einer jeweils entsprechenden Rahmenhandlung.

 

 

 

 

 

Dabei wirkten internationale Stars Showbranche mit. Die Gaststars (bekannte Sänger, Schauspieler, Entertainer) erschienen oft unter ihrem tatsächlichen Namen und übernahmen teilweise als "Hotelgäste" Filmrollen .

 

Hierbei wurden deren neueste Hits oder speziell an die Handlung angepassete Titel präsentiert.

 

Ein Markenzeichen der Sendung war das gesungene Kochrezept : in Liedform gab Vico Torriani die Anleitung für internationale Gerichte, während er sie zubereitete.

Yesterday - die Seite für Fans der 60er Jahre

Fernsehen

der

 

Sixties

1960 verfügte erst ein Viertel aller Haushalte über ein Fernsehgrät, Ende 1969 waren es schon knapp drei Viertel. Somit war unser Jahrzehnt wohl die goldene Zeit der TV-Läden - zumal es noch keine großen Einzelhandelsketten gab, sondern man sich vorwiegend beim "Fernsehhändler seines Vertrauens" eindeckte.

 

Entgegen der Einschätzung von Kulturpessimisten bedeutete das Fernsehen nicht gleich den Niedergang sozialer Kontakte, von Hobbies wie Lesen, Musizieren oder Spielen. In erster Linie ersetzte das neue Medium - zunächst erstmal abends - das Radio und verstärkte höchstens den ohnehin starken Hang zur fmiliären Häuslichkeit.

 

Durch das Fernsehen gingen weder die Auflagen der Printmedien zurück, noch die Besuchszahlen von Konzerten, Theateraufführungen oder Ausstellungen. Einbußen erlebten jedoch die Gastronomie, die Stadien von Fußballclubs (besonders die, deren Spiele im TV übertragen wurden), vor allem aber die Kinos.

 

Bis Frühjahr 1963 war die ARD noch Monopolist, dann startete "das Zweite". Ab 1964 kamen dann - unter Regie der einzelnen ARD-Rundfunkanstalten - die dritten Programme dazu. Diese ergänzten das Angebot mit bildungsorientierten und regionalen Inhalten.

 

Damit wars für mehr als 20 Jahre (!) erstmal genug der Vielfalt. Privilegiert war, wer nahe genug am Sendegebiet des ORF, der SRG oder gar beiden wohnte (tu felix Allgäu!); er konnte die Zahl der empfangbaren Sender glatt verdoppeln.

 

Sehen wir uns mal an, was es in den Sechzigern so zu gucken gab ...

 

Serien (Datum = deutsche Erstausstrahlung)

Die Straßenfeger

Begriff

 

Mit der Bezeichnung Straßenfeger werden seit den Sechzigern Sendungen des Deutschen Fernsehens mit sehr hohen Einschaltquoten bezeichnet, die dafür sorgten, dass die Straßen praktisch menschenleer waren, sie also wie leer gefegt waren. Viele Straßenfeger besitzen heute Kultstatus.

 

Bald fand der Begriff auf Filme mit sehr hohen Einschaltquoten, wie beispielsweise den Durbridge-Mehrteilern mit Sehbeteiligungen um 90 %, Anwendung. Logischerweise bekam der Begriff Einschaltquote erst mit dem Beginn einer Wahlmöglichkeit (Start des ZDF) richtige Bedeutung, da bis dahin das "Deutsche Fernsehen" (sprich: ARD) Monopolist war.

 

Auch Serien wie Stahlnetz, die Firma Hesselbach, Raumpatrouille, die frühen Übertragungen aus dem Hamburger Ohnsorg- und dem Kölner Millowitsch-Theater sowie die großen Samstagabendshows bezeichnete man häufig als Straßenfeger.

 

Da Serien und Shows eigene Sparten gewidmet sind, beschränke ich mich nachfolgend auf die (vorwiegend) mehrteiligen Krimi-Fernsehspiele.

 

Quellenangabe: Alle Bilder mit "Straßenfeger" aus www.ardvideo-shop.de

Show / Musik / Sport

Von 1957 bis 1964 führte Caterina Valente durch ihre Unterhaltungsshow

"Bonsoir Kathrin".

 

Diese Show gehörte zum Typus "Varietéabend". Rund um eine oder einen singenden, tanzenden und conferierenden Hauptdarsteller wurden Programmnummern platziert.

 

"Bonsoir Kathrin" war eine vorproduzierte Studiosendung, bei der nur einzelne Teile vor einem kleinen Studiopublikum aufgezeichnet werden.

Einer wird gewinnen (EWG) war eine ARD-Quizsendung, die vom Hessischen Rundfunk und Norddeutschen Rundfunk, später in Coproduktion mit ORF und SF produziert und an Samstagabenden ausgestrahlt wurde.

 

Für die Jüngeren: Der Name "Einer wird gewinnen" wurde im Hinblick auf seine Abkürzung EWG gewählt, die auch für die damalige Europäische Wirtschaftsgemeinschaft stand, aus der die heutige Europäische Union hervorging.

 

Die Sendung sollte den europäischen Gedanken unterstützen, indem Kandidaten aus acht verschiedenen europäischen Ländern gegeneinander antraten.

 

Präsentiert wurde sie von Hans-Joachim Kulenkampff .Vom 25. Januar 1964 - 2. August 1969 gab es die ersten 43 Folgen (später, von 1979 bis 1987 weitere 46 Folgen mit ihm).

Am 4. Dezember 1964 feierte die Show mit dem als „Mr. Wunnebar“ bekannten holländischen Entertainer Lou van Burg Premiere.

 

Sie wurde rasch populär und ihre Sehbeteiligung lag stets bei > 40 %, mit Spitzenwerten um 70 %. Wegen einer Affäre mit seiner Tourneeassistentin trennte sich das ZDF 1967 von van Burg.

 

Kurzfristig sprang Vico Torriani ein. Ihn behielt man dann auch für die nachfolgenden Ausgaben bei. Torriani kam ebenfalls gut beim Zuschauer an, erreichte aber nicht ganz die Popularität seines Vorgängers.

Der goldene Schuß

 

war eine 90-minütige Spielshow des ZDF.

 

Sie gehörte zu den beliebtesten Fernsehshows der 1960er Jahre.

Die Rudi Carrell Show war die erste Fernsehshow-Reihe von Rudi Carrell.

 

Jede Ausgabe spielte in einer einzigen Dekoration, die ein Thema darstellte, beispielsweise Bahnhof oder Marktplatz.

 

Die Show lief zunächst im niederländischen Fernsehen. 1965 folgte Carrell einem Ruf zu Radio Bremen und schuf ab 25.10.65 bis Mai 1967 deutsche Ausgaben seiner Show, wobei er vieles aus der niederländischen Ausgabe übernahm.

 

Die erste Staffel endete im Frühjahr 1967, es folgten zur Saison 1967/68 erneut niederländische Ausgaben. Ab Dezember 1968 gab es wieder deutsche Folgen (bis 1973).

 

Spiel ohne Grenzen

 

war eine in den 1960er- und 1970er-Jahren beliebte Spielshow und neben dem Grand Prix Eurovision de la Chanson die einzige wiederkehrende sprachübergreifende Unterhaltungssendung .

 

Bei dieser in Deutschland vom Westdeutschen Rundfunk live ausgestrahlten Sendung traten ausgewählte Städte mit ihren Mannschaften im nationalen Vergleich und danach im internationalen Vergleich bei diversen, auch sportlich herausfordernden, Geschicklichkeitsspielen gegeneinander an.

 

Das Original moderierte Camillo Felgen 1965–1973, gefolgt von Frank Elstner, der in den 60ern bereits als Co-Moderator eingestiegen war. Nachfolgesendungen gab es noch bis 1989

Vergißmeinnicht

 

war eine von Peter Frankenfeld erdachte und präsentierte Spielshow des noch

jungen ZDF. Erstausstrahlung war am 9. Oktober 1964, die Show lief bis 1970.

 

Der Name leitete sich ab von der Werbekampagne Vergißmeinnicht – die Postleitzahl; diese warb für die Verwendung der im März 1962 eingeführten, bis zu vierstelligen Postleitzahlen und wurde mit der Show auf das Fernsehen ausgedehnt.

 

Viele Quizfragen und Spiele in der Sendung drehten sich um das Erraten von vier Ziffern und der dazugehörigen Stadt oder andersherum.

 

Die Lotterie zugunsten der neu gegründeten Aktion Sorgenkind bildete das Rahmenprogramm.

 

Die Show gehörte zusammen mit Der goldene Schuß zu den beiden erfolgreichsten der 1960er Jahre im ZDF.

 

Die Sportschau

 

ist eine regelmäßige Sportsendung der ARD, die vom WDR in Köln produziert und von der ARD seit 4. Juni 1961 ausgestrahlt wird.

 

Neben der Samstagsausgabe, in der Zusammenfassungen der Spiele der Fußball-Bundesliga gezeigt werden, gibt es auch eine Sonntagsausgabe, die über aktuelle Sportereignisse aus verschiedenen Sportarten berichtet.

 

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